über uns

Der Berufsverband Österreichischer SchreibpädagogInnen wurde am 20. April 2004 gegründet.

"Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, vertritt die Belange und wahrt die Berufsinteressen seiner Mitglieder. Er fördert schreibpädagogische Projekte und bietet Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen an. Er informiert die Öffentlichkeit über die Bedeutung der Schreibpädagogik." (Aus unseren Vereinsstatuten)

Gründungsmitglieder:
Peter Bosch (Kassier)
Dr. Christine Brauner (Präsidentin)
Doris Nußbaumer (Schriftführerin)
Markus Payer (Präsidentinstellvertreter)
Barbara Strauss (Kassierstellvertreterin)

MitarbeiterInnen:
Waltraud Lorenz
Ulrike Winkler-Hermaden

Derzeitiger Vorstand (seit 9. Mai 2006):
Dr. Christine Brauner (Präsidentin)
Petra Ganglbauer (Präsidentinstellvertreterin)
Peter Bosch (Kassier)
Doris Nußbaumer (Schriftführerin)
Waltraud Lorenz (Kassierstellvertreterin, Schriftführerinstellvertreterin)

 

Der Beruf „Schreibpädagogik“ existiert im Bewusstsein der Öffentlichkeit noch nicht. Insofern macht die Schreibpädagogik gerade die typische Adoleszenzproblematik eines im Entstehen begriffenen Berufsbilds durch. Berufe wie Museumspädagogik oder Sozialpädagogik, Coaching, Training, Supervision, Mediation etc. gab es vor wenigen Jahrzehnten bzw. Jahren einfach noch nicht. Heutzutage sind sie aus dem sozial-kommunikativ-pädagogischen Bereich nicht mehr wegzudenken, es gibt klare Richtlinien, mit welchen Voraussetzungen und Ausbildungen man einen dieser Berufe ausüben kann, und die Ausübenden brauchen und haben ihre Standesvertretung.

Unsere Gründungsmitglieder haben in jahrelanger Arbeit in Schreibwerkstätten literarische, kommunikative und gruppendynamische Kompetenz erworben. Wir haben entsprechend unserer praktischen Erfahrung und unter Einbeziehung literaturwissenschaftlicher, psychologischer und philosophischer Erkenntnisse ein theoretisches Reglement und eine zweijährige praktische Ausbildung zum Schreibpädagogen / zur Schreibpädagogin konzipiert. Diese Ausbildung wird seit 1998 erfolgreich an Volkshochschulen angeboten, ein Großteil der AbsolventInnen unterrichtet inzwischen Kreatives Schreiben v. a. im Bereich der Erwachsenenbildung.

Im Unterschied zum angloamerikanischen Raum, wo „Creative Writing“ an Universitäten etabliert ist und als Studienrichtung angeboten wird, hat Schreibpädagogik im deutschsprachigen Bereich noch ein merkbar negativeres Image einer Freizeit-und-Bastel-Aktivität, das die Tatsachen in keiner Weise trifft. Schreibpädagogik ist ein kulturschaffender Beruf und vermittelt Basifertigkeiten im Bereich der Produktion, Rezeption und Distribution von literarischen Texten.

Die GestalterInnen und AbsolventInnen des Lehrgangs Schreibpädagogik sind in der Ausübung ihres Berufs immer wieder mit Problemstellungen wie allgemeine Arbeitsbedingungen, Honorarverhandlungen, Sozialversicherung, Werbung und Öffentlichkeitsarbeit etc. konfrontiert. Um gegenüber arbeitgebenden Institutionen mit klaren und einheitlichen Argumenten auftreten zu können, brauchen die SchreibpädagogInnen eine Standesvertretung.

Die Statuten des Vereins stehen als PDF-Datei zum Download zur Verfügung.

 

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