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(aktualisiert am 24.03.2017)

 

Informationsabende im BOeS Atelier
für den neuen Lehrgangsdurchgang ab April 2017

22. Februar 2017, 18:00 Uhr
15. März 2017, 18:00 Uhr

 

OFFENES ATELIER – ALL YOU CAN WRITE
Barbara Rieger
Jeden ersten Donnerstag im Monat, 18:00-21:00
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workshops


Kursort:
BOeS-ATELIER

Zeiten:
Samstag 10:00 bis 18:00 Uhr
Sonntag 10:00 bis 16:00 Uhr

Kosten pro Workshop


Alle Workshops sind für den Ausbildungslehrgang „Wiener Schreibpädagogik" anrechenbar.
Änderungen vorbehalten.

Bitte die Anmeldefristen beachten!

 

Termine Frühjahr 2017

 

DER KRIMINALROMAN
Karin Ballauff
Um selber einen Krimi zu schreiben, ist es unerlässlich, Krimis zu lesen … Deshalb wird es um literarische Vorbilder gehen, die grundsätzliche Fragen zur Gattung Kriminalroman sowie zu Genre-Amalgamierungen und -erweiterungen aufwerfen. Ausgehend davon lassen sich die unterschiedlichen Kriterien, Gesetze und Elemente des Kriminalromans eingehender beleuchten. Ferner werden Erzählperspektive, Plot-Entwicklung, Schauplatz, Milieu, Suspense, Figurenkonzeptionen u. v. m. unter die Lupe genommen. In der Folge werden eigene kreative Ansätze gestaltet, vorgetragen und reflektiert.
Bitte zum Workshop (mindestens) einen Kriminalroman mitbringen, der Ihnen besonders am Herzen liegt, den Sie gern gelesen haben und auch weiterempfehlen würden.
maximal 10 TeilnehmerInnen
21. / 22. Jänner 2017

 

ICH & ROLLE
Ich & Nicht-Ich: Figur, Perspektive, Ich- & Identitätskonstruktionen im Text
Silvia Waltl
Wir gehen der Frage nach dem Verhältnis von AutorIn, ErzählerIn und handelnder Figur im Text nach und befassen uns mit den Funktionen, Ausgestaltungen, Möglichkeiten und Wirkungsweisen unterschiedlicher Erzählstandpunkte, mit dem Spannungsfeld zwischen Innen und Außen, Nähe und Distanz, dem Eigenen und dem Fremden, dem Erlebten und dem Erfundenen. Dabei arbeiten wir mit subjektiven und personalen Erzählsituationen, mit dem autobiografischen und fiktiven Ich, mit den Medien neutralen und empathischen Erzählens, mit Innenschau, Innerem Monolog, Reflexion und Rollenprosa. Die Entwicklung, Ausgestaltung und Inszenierung von Figuren wird ebenso einen Schwerpunkt bilden wie die Auseinandersetzung mit dem lyrischen Ich und der subjektiven Stimmführung im Gedicht.
25. / 26. Februar 2017

 

SPANNUNGSAUFBAU
Christa Nebenführ
Die Erzähltechnik kennt zwar Spannungselemente wie den Cliff Hanger, den Red Herring oder den Suspense, für das Gelingen einer spannenden Geschichte ist aber individuelle Feinarbeit nötig; man kann schließlich auch nicht verbindlich angeben, wieviel Zeit idealerweise zwischen dem ersten und dem zweiten Date verstreichen sollte. Wir wollen an diesem Wochenende u. a. an Beispielen aus der Weltliteratur versuchen herauszuarbeiten, wie wir in unseren Geschichten Spannung evozieren können.
18. / 19. März 2017

 

SPRACHE(N) DES TRAUMS
Silvia Waltl
Traum als Text / Traum im Text: Das Unbewusste in der Literatur
Wir befassen uns mit Methoden und Techniken, die es uns ermöglichen, Träume literarisch zugänglich zu machen. Dabei setzen wir uns streiflichtartig mit einigen Traditionen der Traumdarstellung in der Literatur auseinander. Die Vermittlung verschiedener Bewusstseins-, Wahrnehmungs- und Wirklichkeitsebenen im Text wird dabei ebenso eine Rolle spielen wie die Arbeit mit eigenen (auch: erfundenen oder fiktiv erweiterten) Träumen. Zudem befassen wir uns mit konkreten Textsorten wie dem Traumtagebuch, dem surrealistischen Traum- und Zufallstext oder dem Kunsttraum in der erzählenden Literatur. Auch mit der Darstellung von Traummotiven in der Lyrik werden wir zu tun haben.
25. / 26. März 2017

 

SCHREIBEN ALS RESSOURCE
Erika Kronabitter
Von den Merseburger Zaubersprüchen bis zur autobiografischen Literatur der 68er Generation - zu allen Zeiten hat es Versuche gegeben, Sprache als eine Form möglicher Heilung einzusetzen, Schreiben als Befreiung von innerem Druck, als Auslöser von Bewusstseinsprozessen.
In diesem Workshop experimentieren wir ohne Anspruch auf therapeutische Kompetenz mit Schreibübungen, die uns dabei unterstützen, Vergangenes neu zu bewerten, Ziele klar zu erkennen und die uns zu innerer Balance und humorvoller Distanz zu unseren Problemen verhelfen.
1. / 2. April 2017

 

MONOLOGE
Dieter Sperl
Wir erzählen uns selbst fortwährend die Geschichte unseres Lebens, indem wir bestimmte Begegnungen, Erfahrungen, Wahrnehmungen betonen und - sie im Kopf wiederholend - in Erinnerung behalten, andere wiederum entgehen vollständig unserer Aufmerksamkeit. Diese unaufhörliche Selbsterzählung für das Schreiben bewusst und fruchtbar zu machen ist Ziel des Workshops, in dem wir einen großen Monolog verfassen und diesen auch zur Aufführung bringen.
Als Inspirationsquellen dienen uns: James Joyce, Friederike Mayröcker, Ángel Vázquez, Thomas Bernhard und Elfriede Jelinek.
22. / 23. April 2017

 

LOG 2017
Ina Rager
Das Logbuch eignet sich dazu, persönliche und berufliche Themen, die mehr Aufmerksamkeit erfordern, gezielt und gelenkt zu bearbeiten und Visionen, emotionale Klarheit und erste Schritte zu entwickeln. In einem Log finden sich Abteilungen zu Projekten in allen Lebensbereichen und Wachstumsstufen: von der Idee, die von der Lust am Basteln abstammt, bis zum Projekt, die momentane Haupteinnahmequelle befriedigender zu gestalten oder das Sozialleben zu intensivieren.
Unter Verwendung verschiedener Schreib- und Kreativitätstechniken verbringen wir den Workshop mit Loops-Schreiben, Landkarten Zeichnen, schreibend in uns Hineinhorchen, Austausch, und nicht zuletzt damit, uns ein Logbuch zusammenzubauen, das wir mitnehmen können, um es über den Workshop hinausgehend zu verwenden.
6. / 7. Mai 2017

 

BERUFSBILD AUTORIN
Gesprächslabor
Sophie Reyer, Gerhard Ruiss
In diesem eintägigen Gesprächsforum werden anhand von eingereichten Fragen durch die TeilnehmerInnen und zusätzlichem Material Werdegang, ökonomische Bedingungen, Vernetzungsmöglichkeiten und vieles mehr, das zu den existenziellen Bereichen des professionellen Autorentums zählt, besprochen. Auch angehende SchreibpädagogInnen sollen Einblick in die Lebens- und Arbeitsbedingungen von AutorInnen haben, um ihre TeilnehmerInnen bei Bedarf auch darüber informieren zu können.
Bei Anmeldung konkrete Fragestellungen an sophie.reyer@yahoo.de
Dieser Workshop wird für den Lehrgang Wiener Schreibpädagogik als ½ Workshop angerechnet.
Kosten: 77,-
(gemeinsam mit dem folgenden Workshop 154,-)
20. Mai 2017, 10:00 – 17:00

 

SCHREIBWERKSTÄTTEN KONZIPIEREN
Barbara Rieger
In diesem Workshop wird das Konzipieren von Schreibwerkstätten erarbeitet. Zudem stehen unterschiedliche Bildungs- oder Literaturkontexte, innerhalb derer Workshops angeboten werden können im Zentrum des Gesprächs. Geboten werden praktische Anregungen für den Umgang mit Institutionen und Workshop-TeilnehmerInnen.
Bei Anmeldung konkrete Fragestellungen an officeboes@gmail.com
Dieser Workshop wird für den Lehrgang Wiener Schreibpädagogik als ½ Workshop angerechnet.
Kosten: 77,-
(gemeinsam mit dem obigen Workshop 154,-)
21. Mai 2017, 10:00 – 17:00 Uhr

 

SCHREIBEN MIT SENIORINNEN
Erika Kronabitter
Wer schreibt, kann Geschichten aus der Vergangenheit für die nächste Generation erhalten. Wer schreibt, erzählt eine Geschichte, die nicht nur ein Schatz für den oder die Schreibende selbst ist, sondern die Möglichkeit bietet, Verständnis für das persönliche Erleben der Schreibenden zu empfinden. Gerade dies kann die Generationen verbinden. Seniorinnen und Senioren können spannende, unterhaltsame, kurzweilige Anekdoten, kleine Kurzgeschichten und Gedichte aus einer „anderen“ Zeit für uns lebendig werden lassen.
Im angebotenen Workshop lernen die TeilnehmerInnen, wie mit Hilfe der Technik des kreativen Schreibens Erinnerungs- und Tagebucharbeit angewendet wird, wie ein Workshop mit Seniorinnen und Senioren aufgebaut werden kann und worauf in der Arbeit mit älteren Menschen geachtet werden muss.
Dieser Workshop eignet sich auch für Menschen in Pflegeberufen.
27. / 28. Mai 2017

 

LYRIK
Katharina Tiwald
Lyrik ist möglicherweise die „körperlichste“ literarische Spielart: unser Herz, unser Gang, unser Atem binden uns als im wahrsten Wortsinn „angreifbare“ Wesen an die Erde. Metrum und Rhythmus der Lyrik haben in diesen Antriebsformen der körperlichen Existenz ihre Wurzeln; Reim und Metapher sind seit Jahrhunderten Schmiermittel von Intellekt, Erinnerungsvermögen und Vorstellungskraft. Im Workshop werfen wir einen Blick zurück auf die „Urzeit“ der Lyrik und folgen ihren Spuren und Taktiken, ihrem Formwillen, ihren Möglichkeiten und Grenzen bis ins Heute. Dabei kommen sowohl Auszüge aus Theorietexten zum Einsatz als auch Beispiele lyrischen Schaffens unterschiedlicher Zeiten und (zeitgenössischer) Richtungen.
10. / 11. Juni 2017

 

Sommerworkshop in St. Georgen ob Murau

ORTSBEZOGEN
Interaktionen und Entdeckungen zwischen Kunst, Landschaft und Text.
Brigitta Höpler
Neben einer Almhütte steht am Waldrand ein Container, der Fragen aufwirft und zu Geschichten Anlass gibt. Was bewirkt Kunst, wie wirkt Landschaft? Wie finden unsere Eindrücke Ausdruck in unterschiedlichen Textformen? Wie lassen sich Worte, Orte, Bilder und  Sinneseindrücke verbinden und aufeinander beziehen?
Mit ortsbezogenen Schreibimpulsen sowie Anregungen aus Kunst und Literatur gehen wir diesen Fragen nach.
Dieser Workshop wird für den Lehrgang Wiener Schreibpädagogik als 1½ Workshops angerechnet.
Kosten: 231.- (20 % Ermäßigung für BOeS Mitglieder)
13. Juli bis 16. Juli 2017
Mindestteilnehmerzahl: 6

Kooperation mit dem Institut für interaktive Raumprojekte: www.taste.at
ART CONTAINS
Kaindorf-Süd 73
8861 St. Georgen ob Murau
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Anreise: 13. Juli vormittag, Abreise: 16. Juli nachmittag
Unterricht:
13. Juli 15:00 bis 18:00 Uhr
14. Juli 10:00 bis 18:00 Uhr
15. Juli 10:00 bis 18:00 Uhr
16. Juli 10:00 bis 14:00 Uhr

Empfohlene Unterkunft siehe http://www.bauernhof-purgstaller.at


Sommerworkshop in Maßbach

TEXTARBEIT FÜR THEATER MIT JUGENDLICHEN
Sophie Reyer / Julia Kren
Geplant sind gemeinsamen Schreib- und Feedbackrunden, in denen Jugendliche und Studierende des BOeS sich mit Textsorten aller Art zum Thema „tRäume“ auseinander setzen sollen. Die Studierenden des BOeS betreuen dabei die Jugendlichen. In Paaren und gemeinsamem Mentoring gelingt es den Kursteilnehmern, ein Gefühl für die Praxis zu entwickeln.
Der Prozess wird durch Julia Kren (Theaterpädagogin, Regisseurin) mitbetreut.
In Kooperation mit dem Theater Schloss Maßbach – Unterfränkische Landesbühne, Intendanz: Anne Mar.
Kosten: 231.- (20 % Ermäßigung für BOeS Mitglieder)
Dauer: 6. bis 8. August 2017
Mindestteilnehmerzahl: 6
Wo: Maßbach: http://www.massbach.de, http://www.theater-massbach.de
Empfohlene Unterkunft: http://www.pension-bei-heike.de
Unterricht:
5. August: Anreise, 18h Schloßrundgang
6., 7., 8. August Workshop

Aufführung des entstandenen Theatertextes: 18. August 2017
Ausstellung/ Projektdokumentation im BOeS Atelier: September- November 2017

 

Termine Herbst 2017

 

URBANE TEXTFELDER
Brigitta Höpler
Aus der Stadt heraus, in die Stadt hinein schreiben. Das Textgewebe der Stadt wahrnehmen und weiterspinnen. Die Stadt ist voll mit geschriebenen und gesprochenen Worten, Zeichen und Leitsystemen. Wir lassen uns von der Stadt als offenes Textfeld inspirieren, entdecken und experimentieren, gehen und schreiben, sammeln und hinterlassen Worte. Beispiele aus der Literatur geben weitere Anregungen.
Samstag im und um das BOeS Atelier. Sonntag Schreiben im 5er (Straßenbahn) und im BOeS Atelier.
2. / 3. September 2017

 

RHETORIK FÜR AUTORINNEN
Christa Nebenführ
Eine Einführung in die Grundlagen der Atemtechnik und Stimmführung sowie die Erörterung der wichtigsten Ausspracheregeln, vor allem aber ein Training für selbstsicheres, gelassenes Auftreten individuellen Zuschnitts bei der Präsentation von Texten. Gelegenheit für Feedback und Fragen der TeilnehmerInnen.
Bitte mitbringen: eigene Texte!, bequeme Kleidung.
Wir gehen nach "Vera Balser-Eberle: Sprechtechnisches Übungsbuch" vor, dem auch eine neu aufgenommene CD mit Beispielen beiliegt. (Meist bei Thalia/ Mariahilferstr. und in der Päd. Buchhandlung, Strozzig. 14-18 vorrätig.) Kopien sind vorrätig.
16. / 17. September 2017

 

AUSGANGSPUNKT TEXT
Ina Rager
Werbetexte, amtliche Verständigungen, Zeitung, literarische Prosa, Lyrik und die Daily Soap: Wir sind von Texten umgeben. In diesem Workshop werden sowohl Literarisches als auch Alltags- und Gebrauchstexte als Inspiration für eigenes Schreiben genutzt. Die Verwendung von charakteristischen Merkmalen der untersuchten Texte und Textsorten führt aus dem bekannten Sprachduktus heraus und verbindet sich mit untypischen Inhalten zu neuen Stilen. Vorhandenes Sprachmaterial wird zur Spionage, Kollage, Persiflage herangezogen, verfremdet, neu gemixt und verfärbt. Geschichten werden weitergesponnen, verdreht, um die Ecke gebracht.
30. September / 1. Oktober 2017

 

DRAMATISCH SCHREIBEN
Lucas Cejpek
Dieser Workshop bietet einen Überblick über die Möglichkeiten Dramatischen Schreibens. Anhand der Geschichte des Minidramas, das alle Gattungsgrenzen sprengt, wird die Geschichte der modernen Literatur in aller Kürze nachvollziehbar. Die unterschiedlichen Formen des Dramas können so als Anregung für die eigene (post)-dramatische Produktion fruchtbar gemacht werden.
Für alle, die auch an Kurzprosa interessiert sind!
Voraussetzung: Eine eigene dramatische Arbeit im Umfang von max. einer Seite
(33 Zeilen zu 55 Anschlägen) ist bis zwei Wochen vorher an den Workshop-Leiter zu schicken: lucas.cejpek@chello.at
7. / 8. Oktober 2017

 

HERAUS MIT DER SPRACHE!
Kreativer Schreibworkshop der Wiener Schreibpädagogik
Kathrine Bader
In diesem Workshop werden verschiedene Methoden der Wiener Schreibpädagogik in Form von kurzweiligen Schreibimpulsen erprobt: Ausgangspunkte sind zum Beispiel Objekte, Texte oder Musik. Autobiografisches und Fiktionalisiertes wird genauso entstehen wie Lyrisches und Sprachspiel. Auch üben wir ein vorsichtiges Textfeedback.
Dieser Workshop wird für den Lehrgang Wiener Schreibpädagogik als ½ Workshop angerechnet.
14. Oktober 2017, 10:00 – 17:00 Uhr
Kosten: 77,-
Ort:
schreib.raum
Claudiastraße 20
6020 Innsbruck
(öffentlich erreichbar mit den Linien 1, R oder H)
Anmeldung:
www.schreibpaedagogik.com
officeboes@gmail.com

 

TRANSFER & TRANSFORMATION
Textgestaltung im intermedialen Bereich – vom Bild zum Wort
Museumsworkshop
Silvia Waltl
Im Zuge dieses Workshops bewegen wir uns zwischen Rezeption und Produktion, zwischen Bild und Wort, befassen uns mit unterschiedlichen Zugängen zur bildenden Kunst und mit den Möglichkeiten der Textgestaltung auf Grundlage von intermedialen Transferprozessen. Dabei dienen uns Werke der bildenden Kunst wie Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen als Ausgangsorte und Inspirationsquellen. Theoretische, kunsthistorische oder analytische Überlegungen spielen keine Rolle – es geht rein um den persönlichen, gestalterischen Zugang zur Kunst. Die Texte entstehen auf Basis von persönlichen gestaltenden Interpretationsprozessen in direkter Kommunikation mit den Kunstwerken im Museum.
Samstag: 10.00 Treffpunkt: Museum wird noch bekanntgegeben.
Bitte Schreibzeug ins Museum mitnehmen.
Samstag nachmittag und Sonntag: BOeS Atelier.
21. / 22. Oktober 2017

 

SCHREIBEND ERINNERN – AUTOBIOGRAFISCHES SCHREIBEN
Erika Kronabitter
Lebensgeschichte ist nur scheinbar Vergangenheit. Unser Leben ist keine einzige Geschichte, sondern besteht aus vielen Ereignissen, Menschen, Orten. Im Erinnern und Niederschreiben, durch die Resonanz der Gruppe, durch den Vergleich eigener und fremder Erfahrungen gewinnen wir neue Sichtweisen. Vergessene Einzelheiten steigen auf und wir können Sinnzusammenhänge erkennen. Schreibend dringen wir in die eigene Vergangenheit vor und machen sie uns neu zu Eigen: Wir erinnern uns an Gehörtes, an einen Duft, schmecken Großmutters Kuchen oder spüren wieder das Kitzeln des Grashalmes auf unseren nackten Beinen. - In diesem Workshop arbeiten wir mit Schreibübungen, bei denen dieser Aspekt der Selbsterfahrung im Vordergrund steht. Dazu gehören Experimente mit verschiedenen Zeitebenen und Erzählperspektiven und die Erprobung assoziativer statt linearer Erzählweisen.
4. / 5. November 2017

 

SCHREIBEN MIT KINDERN
Sophie Reyer
In diesem WS werden kreative Zugänge zur Sprache für Kinder erarbeitet. Vom Apfel- Gedicht Reinhard Döhls über spielerisch aufgearbeitete literarische Beispielstexte bis hin zu längeren Erzählformen sollen unterschiedliche Gattungen und die Übermittlung derer an sehr junge und junge Menschen in kreativer Form erprobt werden.
2. / 3. Dezember 2017

 

KAFFEEHAUS SCHREIBEN
Barbara Rieger
In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit dem [Wiener] Kaffeehaus als Ort, Institution, Bühne und Thema des Schreibens. Die sogenannte Kaffeehausliteratur von 1900 dient uns dabei nur als Einstieg, um uns mit dem Zeitlosen und Zeitgenössischen des Kaffeehauses auseinanderzusetzen:
Was macht das [Wiener] Kaffeehaus zu einem Kaffeehaus und was unterscheidet es von anderen Cafés? Wie können wir es zum Thema von Texten machen und Texte darin verorten? Welche Klischees wollen wir durchbrechen, welche bestärken? Und ist ein Kaffeehaus vielleicht ein geeigneter Ort für das eigene Schreiben?
Ein Teil der Schreibzeit des Workshops findet direkt vor Ort, im Kaffeehaus, statt.
9. / 10. Dezember 2017

 

Termine Frühjahr 2018

 

SCHREIBEN IM NETZ
Peter Bosch, special guest: Jörg Piringer
Wie gestaltet man als AutorIn einen Auftritt im Netz? Wir legen einen literarischen Blog, eine Homepage in Wordpress an, schreiben Texte dafür, laden Bilder hoch. Wie präsent sollte man in den sozialen Medien sein? Wie kann ich ein eBook selbst auf amazon publizieren und bewerben? Allen diesen – und weiteren - Fragen gehen wir im Workshop nach.
special guest: Jörg Piringer: Neue Formen der Literatur im Netz: Welche Möglichkeiten eröffnet schreiben im und mit dem Netz, die über das reine publizieren von Fließtext hinausgehen? Welche digitalen Werkzeuge und Methoden können das eigene Schreiben befördern und erweitern?
Voraussetzung: eigenes Notebook oder Tablet mit WLAN-Modul. WLAN-Zugang wird zur Verfügung gestellt.
13. / 14. Jänner 2018           

 

DREHBUCH
Bernhard Reicher
Auseinandersetzung mit den handwerklichen Grundlagen des Drehbuchschreibens: Wie entwickle ich einen Plot? Wie sieht die genaue Form eines Drehbuchs aus? Was muss ich bei der Arbeit an Figuren beachten? Wie unterscheidet sich die sprachliche Herangehensweise im Vergleich zu anderen Gattungen wie z.B. der Dramatik? Die formale Struktur des klassischen Spielfilms soll anhand bestehender Beispiele analysiert und kritisch hinterfragt werden; einzelne Szenen sowie Plots sollen geschrieben und anschließend in gemeinsamen Feedbackrunden besprochen werden.
Wird für die Ausbildung als 1 ½ Workshops angerechnet.
(Freitag 15:00 bis 21:00 Uhr, Samstag 10:00 bis 18:00 Uhr, Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr)
Kosten: 231.- (20 % Ermäßigung für BOeS Mitglieder)
9. / 10. / 11. Februar 2018

 

EPIK
Erika Kronabitter
Um zu wissen, wie man mit Erzählstrukturen schöpferisch umgeht, sie verändert oder auch unterminiert, ist es wichtig, die Gesetze des Erzählens zu kennen. In dieser Werkstatt werden basierend auf der Arbeit mit literarischen Vorlagen die Grundformen des Erzählens behandelt: Handlung/Plot, Funktion des Konflikts, Figurenkonzeption, Erzählperspektiven, Erzählzeit und Erzählte Zeit, Szenen, Dialoge, Aufbau des Spannungsbogens, Stoffentwicklung.
Eigene Erzähleinheiten werden kreiert bzw. epische Szenen verfasst.
Dieser Workshop wird für den Lehrgang Wiener Schreibpädagogik als 1½ Workshop angerechnet.
(Freitag 15:00 bis 21:00 Uhr, Samstag 10:00 bis 18:00 Uhr, Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr)
Kosten: 231.- (20 % Ermäßigung für BOeS Mitglieder)
16. / 17. / 18. Februar 2018

 

TEXT UND BILD, TEXT ALS BILD
Günter Vallaster, Andrea Zámbori
Im Workshop wird ein breites Spektrum, Text mit Bild in Beziehung zu setzen, betrachtet und
erprobt: Durch den Autor und Herausgeber Günter Vallaster der visuelle Aspekt der Sprache selbst und das poetische Spannungsfeld zwischen Text und Bild, das in unterschiedlichen Formen der visuellen und konzeptuellen Poesie zum dichterischen Ausdruck kommen kann sowie durch die Grafikerin und Illustratorin Andrea Zámbori die Möglichkeiten der Buchillustration und der Kooperation zwischen AutorIn und bildender KünstlerIn.
24. / 25. Februar 2018

 

Geschäftsbedingungen:
siehe AGB

Anmeldungen, Abmeldungen, Zahlungsmodi, Änderungen bezüglich der Teilnahme, Finanzen:
officeboes@gmail.com

0681 104 547 67

Bürozeiten
Montag: 16:00-19:00
Mittwoch: 15:00-18:00
Freitag: 8:00-11:00



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